Wie können Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich sein und gleichzeitig zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen?
Prof. Dr. Laura Marie Edinger-Schons, Professorin für Sustainable Business und Chief Sustainability Officer der University of Hamburg, erforscht, wie Organisationen Nachhaltigkeit strategisch verankern und Transformation aktiv gestalten können. Unternehmen profitieren dabei von praxisnaher Forschung zu Themen wie nachhaltigen Geschäftsmodellen, Mitarbeiterengagement für Nachhaltigkeit, Wirkungsmessung sowie digitaler und sozialer Innovation.
In ihrer Forschung konzentriert sie sich auf die Frage, wie Organisationen unterschiedlichster Formen – von gewinnorientiert bis gemeinnützig – zu einer nachhaltigen Entwicklung im Sinne der Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (UN Sustainable Development Goals) beitragen können. Ihre Forschung verbindet theoretische und praktische Erkenntnisse, um ein besseres Verständnis dafür zu schaffen, wie Unternehmen, Individuen und Systeme für eine gerechtere und nachhaltigere Zukunft zusammenwirken können.
Themenschwerpunkte:
- Nachhaltige Geschäftsmodelle und Transformation von Unternehmen
- Wirkungsmessung und Impact Management (z. B. SDGs, ESG)
- Mitarbeiterengagement und Intrapreneurship für Nachhaltigkeit
- Social Entrepreneurship und nachhaltige Innovation
- Digitale Transformation und Nachhaltigkeit („Twin Transformation“)
- Corporate Purpose und verantwortungsvolle Unternehmensführung
- Nachhaltiger Konsum und Verhaltensänderung
- Governance von Nachhaltigkeit in Organisationen
Kooperation mit Unternehmen
Prof. Dr. Edinger-Schons arbeitet regelmäßig mit Unternehmen, Start-ups und öffentlichen Organisationen zusammen, um nachhaltige Transformation praktisch umzusetzen. Kooperationen verbinden wissenschaftliche Methoden mit konkreten Fragestellungen aus der Praxis – beispielsweise zu nachhaltigen Geschäftsmodellen, Wirkungsmessung, Mitarbeiterengagement oder verantwortungsvoller Digitalisierung.
Unternehmen profitieren dabei von:
- wissenschaftlich fundierten Analysen
- neuen Perspektiven auf Transformationsprozesse
- innovativen Methoden zur Entwicklung nachhaltiger Strategien
Beispiele für Kooperationsprojekte
- Impact-Messung und Nachhaltigkeitsstrategie: Entwicklung von Methoden zur Messung der ökologischen und sozialen Wirkung von Unternehmensaktivitäten sowie zur Integration von Nachhaltigkeitszielen in Unternehmensstrategien.
- Mitarbeiterengagement für Nachhaltigkeit : Forschung zu Programmen, die Mitarbeitende als Treiber von Nachhaltigkeitsinnovationen im Unternehmen aktivieren (z. B. Intrapreneurship-Programme).
- Nachhaltige Geschäftsmodelle und Innovation: Untersuchung, wie Unternehmen neue nachhaltige Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle entwickeln können.
- Digitale Transformation und Nachhaltigkeit: Analyse der Wechselwirkungen zwischen Digitalisierung und Nachhaltigkeit und Entwicklung von Strategien für eine verantwortungsvolle digitale Transformation.
Die Wissenschaftlerin hat umfangreiche Erfahrung in der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und ist daher an weiteren Kooperationen mit Unternehmen unterschiedlicher Größenordnung sehr interessiert.
Formate der Zusammenarbeit
- Bachelor- und Masterarbeiten zu Fragestellungen aus Ihrem Unternehmen
- Studierendenprojekte im Rahmen von Lehrveranstaltungen
- Gemeinsame Forschungsprojekte (z. B. geförderte Projekte)
- Auftragsforschung und Studien
- Workshops und Trainings für Unternehmen
- Vorträge und Expert:innenimpulse
- Strategische Sparringsgespräche zu Nachhaltigkeit und Transformation
Weitere Formen der Zusammenarbeit sind selbstverständlich ebenfalls denkbar.
Im Podcast Numbers & Narratives diskutiert Prof. Dr. Laura Marie Edinger-Schons gemeinsam mit Prof. Dr. Judith Stroehle (University of St. Gallen / Oxford) mit internationalen Expert:innen über Chancen und Herausforderungen von ESG-Daten und Wirkungsmessung.
Weitere Informationen zu Prof. Edinger-Schons finden Sie auf der Homepage der Universität Hamburg.
Wünschen Sie eine Einschätzung, ob Prof. Dr. Edinger-Schons eine geeignete Kooperationspartnerin für Ihr Vorhaben ist? Dann wenden Sie sich gerne an das Team der IKS. Selbstverständlich steht es Ihnen auch für alle weiteren Fragen zur Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zur Verfügung.