Hochschulwettbewerb
Sustainable Engineers Hamburg 2026 Hochschulkompetenz fürs Klima
Projektbeschreibung
Hintergrund
Am 12.10.2025 hat sich die Mehrheit der Wähler:innen, die am Hamburger Zukunftsentscheid teilgenommen haben, für strengere Klimaziele in Hamburg ausgesprochen: Infolgedessen wird Hamburgs Klimaschutzgesetz angepasst. Die sogenannte “Klimaneutralität” soll bereits 2040 statt 2045 erreicht werden.
Auf dem Weg dorthin braucht es neue, konkrete und umsetzbare Lösungen. An Hamburger Hochschulen wird – insbesondere in den Ingenieurswissenschaften – kontinuierlich anwendungsnahes Wissen geschaffen, auf dessen Basis neue Maßnahmen zur Erreichung der unterschiedlichsten Ziele der „Klimaneutralität“ erarbeitet werden können.
Initiator:innen
Die Innovations Kontakt Stelle Hamburg ruft daher erstmalig im Rahmen des Hamburger Ingenieur:innen-Gipfels (HIG) gemeinsam mit dessen Initiator:innen Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Hamburg Aviation e.V., der Technischen Universität Hamburg, dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) Hamburg und dem VDMA e.V. (Landesverband NORD) zum Hochschulwettbewerb “Sustainable Engineers Hamburg” – Hochschulkompetenz fürs Klima auf. In diesem Jahr steht der HIG unter dem Leitthema: Wissens- und Technologietransfer als Hebel: Ingenieur:innen gestalten den Weg zur „Klimaneutralität“.
Grundidee
Im Rahmen einer Lehrveranstaltung bzw. einer Studien- oder Prüfungsleistung (keine freien Studierendengruppen) erarbeiten Studierendengruppen unterschiedlicher ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge aus der Metropolregion Hamburg im Wintersemester 2026 (September/Oktober bis Dezember 2026/Januar 2027) praxisnahe Lösungen für eine konkrete Aufgabenstellung von einem Partnerunternehmen.
Die Aufgabenstellungen müssen einen messbaren Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasen bzw. Einsparungen von Energie und somit zur Verbesserung der Hamburger Klimaziele beitragen.
Der Zukunftsentscheid fordert mehr Transparenz: Daher müssen die Studierenden in allen Projekten berechnen,
==>wie viel CO₂‑Äquivalente bzw. andere klimarelevante Emissionen
==>und/oder wie viel Strom (in KWh)
durch ihre Maßnahmen bis 2040 eingespart werden können bzw. welchen Impact zur Erreichung der Klimaziele Hamburgs diese haben werden.
Die Lösungsansätze können die Sektorziele für die Kohlendioxidemissionen aus allen Bereichen betreffen: private Haushalte, Gewerbe/Handel/Dienstleistung sowie Industrie und Verkehr.
Da Nachhaltigkeit interdisziplinäre Lösungen erfordert, sind hochschulübergreifende und fachbereichsübergreifende Kooperationen ausdrücklich erwünscht.
Der Hochschulwettbewerb ist für Bachelor- und Masterstudiengänge offen. Auch duale Studierende können teilnehmen. Eine Begrenzung der Gruppengröße gibt es nicht.
Jede teilnehmende Professorin bzw. jeder Professor kann mit einer Studierendengruppe am Wettbewerb teilnehmen.
Zeitraum
Die Kooperation zwischen Studierendengruppe und Unternehmen beginnt mit dem Vorlesungsstart der jeweiligen Hochschule und läuft über zwei bis drei Monate (voraussichtlich September/Oktober 2026 bis Dezember 2026 bzw. Januar 2027).
Rahmenprogramm
Eine gemeinsame Auftakt- und Abschlussveranstaltung bilden den Rahmen des Projekts.
Die Auftaktveranstaltung findet voraussichtlich in der ersten oder zweiten Novemberwoche im Rahmen des Hamburger Ingenieuer:innen-Gipfels an einer Hamburger Hochschule statt. Hier lernen sich Unternehmensvertreter:innen, Wissenschaftler:innen und Studierende gegenseitig und die Projektschwerpunkte der anderen Gruppen kennen.
Die Abschlussveranstaltung findet voraussichtlich im Zeitraum vom 25.01. bis 11.02.2027 in Hamburg statt.
Benefit für Unternehmen
Eine Studierendengruppe erarbeitet zwei bis drei Monate lang an der Lösung einer konkreten Aufgabenstellung für ihr Partnerunternehmen. Zudem erhalten Unternehmen direkten Kontakt zu potenziellen Nachwuchskräften und Austausch mit Wissenschaftler:innen ihres Fachgebiets.
Teilnehmende Unternehmen können den Wettbewerb für ihre Öffentlichkeitsarbeit nutzen. Eine Pressemitteilung zur Abschlussveranstaltungen sowie Fotos zu allen Veranstaltungen des Rahmenprogramms werden von uns zur Verfügung gestellt.
Themenwahl
Wir empfehlen bei der Auswahl des Themas keine „sensiblen“ Aufgabenstellungen zu wählen, für die z.B. eine Geheimhaltungserklärung notwendig ist. Das Projekt findet im Rahmen eines Hochschulwettbewerbs statt. Das heißt, dass es bei der Auftakt- und auch Abschlussveranstaltung kleine Präsentationen in Form von Kurzpitches und/oder Posterpräsentation geben wird. Zudem können Unternehmen die Teilnahme besser für ihre eigene Öffentlichkeitsarbeit nutzen, wenn die (meisten) Inhalte kommuniziert werden können.
Kosten
Es fallen keine Kosten für die Teilnahme des Hochschulwettbewerbs an.
Selbstverständlich können projektbezogene Aufwendungen wie Materialkosten im Rahmen der Kooperation entstehen.
Nach einem erfolgreichen Projektende freuen sich alle Studierende über ein kleines Dankeschön als Anerkennung. Dies liegt im eigenen Ermessen der Unternehmen.
Schirmpatenschaft
Für die Schirmpatenschaft wird eine:r Hamburger Senator:in angefragt.
Motivation für Hochschulen und Studierende
Die Hochschulen können zum einen Kontakte zu Unternehmen knüpfen, zum anderen ihre Identifikation mit dem Thema Nachhaltigkeit in der Öffentlichkeit zum Ausdruck bringen. Das Projekt bietet interessierten Studierenden die Möglichkeit, theoretische Kenntnisse zur praktischen Anwendung zu bringen.
Die Studierenden erhalten ein Teilnahmezertifikat für ihre Bewerbungsunterlagen.
Zudem wird es einen Preis für die beste Gruppe geben.
Jury
Eine Fachjury aus Wissenschaft und Praxis bewertet die schriftlichen Einreichungen der Studierendengruppen anhand eines festgelegten Kriterienkatalogs.
Das Matching von Hochschule und Unternehmen
Die Anbahnung der Kooperationen erfolgt im Vorfeld durch die Innovations Kontakt Stelle Hamburg.
Kontakt:
Katharina Keienburg
Innovations Kontakt Stelle Hamburg (IKS)
E-Mail: keienburg@iks-hamburg.de
Telefon: 040-36138-474
Website: www.iks-hamburg.de und VDMA e.V. (Landesverband NORD)