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IKS Hamburg

Mechatronik

Nach zehn Jahren in der Automobilindustrie – zuletzt als Leiter Forschung und Entwicklung für Head-up-Displays bei der Continental Automotive GmbH mit weltweit über 290 Mitarbeitenden – übernahm Prof. Dr.-Ing. Kern 2019 die Leitung des Instituts für Mechatronik im Maschinenbau (iMEK) an der Technischen Universität Hamburg. Seit 2025 ist er zudem Vizepräsident Lehre der TUHH.

Die Schwerpunkte seiner Arbeit liegen auf:

  • Haptische Systeme und Telemanipulation – Mensch-Maschine-Schnittstellen, auch für Virtual Reality
  • Elektromagnetische Aktoren und elektrische Antriebe – vom Millinewton bis zum Traktionsmotor, einschließlich Thermomanagement
  • Mechanische, elektrische und optische Impedanztomographie und -spektroskopie
  • Entwicklung von mechanisch-elektrischen Systemen (auslegen, technisch ausführen, umsetzen, testen)
  • Täuschung des Tast- und Sehsinns: haptische Rückmeldung und innovative Optikkonzepte
  • Energieautarke Sensorplattformen, etwa mit Wellenenergie für die Ozeanbeobachtung
  • Maritime Energiesysteme – Simulation und Optimierung von Gleichstrom-Bordnetzen

Prof. Kern beschäftigt sich insbesondere mit elektromagnetischen Sensoren und Aktoren und deren Systemintegration in größere Motor- oder Sensorsysteme in hochdynamischen Anwendungen.

Je nach Inhalt und Umfang der Fragestellung aus Ihrem Unternehmen bieten sich unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit an. Hierbei sind auch Anfragen kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) sehr erwünscht.

Möglich sind Kooperationen in folgenden Formaten:

  • Bachelor- und Masterarbeiten: In drei bis sechs Monaten bearbeitet ein:e Student:in oder eine Studierendengruppe eine Aufgabenstellung aus Ihrem Unternehmen.
  • Beteiligung an Forschungsprojekten
  • Auftragsforschung, Durchführung von Studien
  • Expertengespräche
  • Vorträge im Unternehmen
  • Methoden- und Wissenstransfer durch Workshops

Folgende Aufgabenstellungen wurden bereits in Kooperationen mit Unternehmen bearbeitet:

  • Im Verbundprojekt LIGETI Zentrum entwickelt er schwingende Kleinstaktoren für haptische Erlebnisse, die ein großes Publikum gleichzeitig teilen kann.
  • In Kooperation mit der Grewus GmbH wurden Antriebssysteme und dazu gehörige standardisierte Messtechnik entwickelt
  • Gemeinsam mit der Volkswagen AG entstand eine Promotion zur Kühlung und zum Thermomanagement elektrischer Traktionsmotoren; die daraus hervorgegangene Übersichtsarbeit zählt zu den meistzitierten Arbeiten auf diesem Gebiet.
  • Mit Airbus bietet das Institut aktuell eine Masterarbeit zur verhaltensbasierten Lastsimulation elektrischer Kabinenarchitekturen von Flugzeugen an.
  • Im Verbundprojekt SuSy (Sustainable DC-Systems) wurden gemeinsam mit einem Industriekonsortium Simulations- und Optimierungsmethoden für Gleichstrom-Bordnetze von Schiffen entwickelt.
  • Aus dem Institut sind Gründungen hervorgegangen, so Suena Energy und Symys.

Versuchsanlagen/Laboreinrichtung:

  • Haptik-Teststand mit kollaborativen Robotern (UR10e) für bilaterale Telemanipulation und Wahrnehmungsstudien
  • Prüfstände für elektrische Maschinen und Antriebe mit Lastmaschine, Messtechnik und Kühlkreislauf
  • Micro-Grid Lab für Gleichstromnetze und Sektorkopplung
  • Hardware-in-the-Loop-Testsysteme für breitbandige mechatronische Anwendungen
  • Messsysteme für elektrische Impedanztomographie und Impedanzspektroskopie
  • Mess- und Simulationstechnik zur Erprobung maritimer Sensorik, etwa induktiver Leitfähigkeitssensoren
  • Optischer Messplatz mit Leuchtdichtekamera für Lichtfeld- und Displaymesstechnik

Weitergehende Informationen finden Sie auf der Website der Technischen Universität Hamburg.

Wünschen Sie ein Gespräch mit einem fachkundigen Ansprechpartner, der Ihnen eine Einschätzung geben kann, ob Prof. Kern ein geeigneter Kooperationspartner für Ihr Vorhaben ist? Dann wenden Sie sich gerne an das Team der IKS. Selbstverständlich steht es Ihnen auch für alle weiteren Fragen zur Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zur Verfügung.

©privat

Prof. Dr. Thorsten Kern

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