Prof. Dr. Markus Fischer ist Direktor der Hamburg School of Food Science und des Instituts für Lebensmittelchemie an der Universität Hamburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf folgenden Bereichen:
- Authentifizierung von Lebensmittelrohstoffen: Food Profiling (Genom-, Proteom-, Metabolom- und Isotopolom-Analysen)
- Entwicklung von Aptameren
- Charakterisierung bakterieller Stoffwechselwege (Vitamin B2)
- Authentifizierung von Schriftartefakten im Rahmen des Cluster of Excellence „Understanding Written Artefacts“
Je nach Inhalt und Umfang der Fragestellung aus Ihrem Unternehmen bieten sich unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit an. Hierbei sind auch Anfragen kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) sehr erwünscht.
Möglich sind Kooperationen in unterschiedlichen Formaten:
- Bachelor- und Masterarbeiten: In drei bis sechs Monaten bearbeitet ein:e Student:in oder eine Studierendengruppe eine Aufgabenstellung aus Ihrem Unternehmen.
- Finanzierung von Promovierendenstellen (auch eigener Mitarbeiter:innen)
- Beteiligung an Forschungsprojekten (bspw. Projekte der Industriellen Gemeinschaftsforschung)
- Auftragsforschung, Durchführung von Studien
- Expertengespräche
- Vorträge im Unternehmen
- Methoden- und Wissenstransfer durch Workshops
Folgende Aufgabenstellungen wurden bereits unter Einbindung von Unternehmen der Ernährungsindustrie bearbeitet.
- Nachweis der geografischen Herkunft von Erdbeeren: Ziel des laufenden Vorhabens liegt in der Entwicklung von laborgestützten Verfahren zum Nachweis der geografischen Herkunft von Erdbeeren unter Anwendung chemometrischer Auswerteverfahren in Zusammenarbeit mit Verband der deutschen Fruchtsaftindustrie e.V. (VdF), Netzwerk der Spargel- und Beerenverbände e.V., Sandhatten Vereinigung der Spargel- und Beerenanbauer e.V., Sandhatten Verband der Ostdeutschen Spargel- und Beerenobstanbauer (VOSBA) e.V., Teltow.
- Entwicklung von anwenderfreundlichen DNA-basierten Schnelltests zur Überprüfung der Fischart: Ziel des Vorhabens war es anwenderfreundlichen DNA-basierten Testverfahren für die einfache und schnelle Überprüfung der Fischart bei importierter bzw. eingekaufter Ware zu entwickeln. Besonderes Augenmerk bei der Entwicklung der molekularbiologischen Testverfahren wurde auf einer Anwendbarkeit ohne Laborexpertise und mit geringem technologischem Aufwand gelegt. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der deutschen Fischindustrie und des Fischgroßhandels e.V., Hamburg bearbeitet.
- Metabolomics-basierte Herkunftsbestimmung von Spargel: Ziel des Forschungsvorhabens war die Entwicklung und Anwendung einer einfachen und verlässlichen LC-MS/MS-Methode sowie der Aufbau einer standardisierten NMR Spektren-Datenbank für den objektiven Nachweis der geographischen Herkunft von Spargel. Die entwickelten Methoden zielen auf eine Anwendung in Qualitätssicherungslaboratorien der Produzenten und in Handelslaboratorien ab. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V. (VdF), dem Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer e.V., dem Beratungsdienst Spargel und Erdbeeren e.V. sowie dem Arbeitskreis Spargel Schleswig-Holstein e.V. durchgeführt.
Dies ist eine Auswahl. Informationen zu weiteren Projekten finden Sie auf der Homepage der AG von Herrn Prof. Fischer.
Das Institut verfügt über eine umfangreiche Ausstattung an Geräten und Instrumenten die im Rahmen der Kooperationsprojekte verwendet werden können.
Weitergehende Informationen finden Sie auf der Homepage der Universität Hamburg.
Wünschen Sie ein Gespräch mit einer fachkundigen Ansprechperson, die Ihnen eine Einschätzung geben kann, ob Prof. Fischer ein geeigneter Kooperationspartner für Ihr Vorhaben ist? Dann wenden Sie sich gerne an das Team der IKS. Selbstverständlich steht es Ihnen auch für alle weiteren Fragen zur Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zur Verfügung.